von Andreas Suchanek
Die Siegelwahrer von London #1


Inhaltszusammenfassung laut Bücherstube:
Vom Fahrradkurier zum Magier. Ein Vermächtnis, das ihn alles kosten könnte. Liam hat es nicht leicht. Aufgewachsen in eher ärmlichen Verhältnissen, hält er sich in London als Fahrradkurier über Wasser. Als er ein Paket zu einem Privatmuseum liefert, wird er dort Zeuge eines Überfalls. Er kann nichts mehr für den sterbenden Kurator tun, doch dieser überträgt ihm ein Symbol aus schwarzer Tinte auf seine Haut – und macht ihn somit zum neuen Siegelwahrer des Museums. Liam wird in die Welt eines international agierenden Museumsnetzwerks katapultiert, welches magische Artefakte sicher verwahrt – denn mit diesen lassen sich gefährliche Kräfte kanalisieren. Doch die Museen werden von einem gefährlichen Gegner bedroht und schnell wird klar: Liams eigene Vergangenheit ist eng mit den Geschehnissen verknüpft.
Mächtige Artefakte voller dunkler Magie. Alle wollen sie haben. Und er muss sie bewachen. ‘Sie haben sicher mittlerweile festgestellt, dass dieses Museum Dinge beherbergt, die über das hinausgehen, womit sich gewöhnliche Museen beschäftigen. Dabei handelt es sich um Artefakte mit besonderer Prägung’, erklärte Mister Bradford. ‘Magische’, half ich ihm auf die Sprünge. ‘So kann man es ebenfalls nennen’, bestätigte er. ‘Unter Queen Victoria wurde der Adel erstmals darauf aufmerksam, dass es derartige Stücke gab. Die Königin beschloss, ein Institut einzurichten, um die Artefakte zu verwahren. So entstand das erste Museum. Da immer mehr der Stücke in aller Welt auftauchten, wurde ein Netzwerk gegründet.’ ‘Soll das heißen … überall auf der Welt gibt es magische Museen?’
Band 2 der Reihe erscheint im Sommer 2026!
Rezension:
Die perfekte Mischung aus Urban-Fantasy, Doctor Who und toller Unterhaltung
Dieses Buch gibt den Lesenden nicht viel Zeit, um in Ruhe in die Geschichte eintauchen zu können, denn bereits auf den ersten Seiten kommt es zu einem spannenden Kampf mit weitreichenden Folgen. Wenn ich diese Zeilen tippe, meine ich dies ganz ehrlich: Ich habe schon Bücher und auch Fantasyromane gelesen, da war ein solcher Kampf das große Feuerwerk am Schluss, hier werden wir direkt in eine solche Situation geschmissen. Und das hatte zumindest für mich zur Folge, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und wirklich sehr schnell durch die Geschichte gerast bin. Die Charaktere, die die Geschichte hauptsächlich tragen, sind der Reihe weg alle sehr sympathisch und authentisch. Gerade Liam und Harry sind ein besonderes Duo, die eine wahre Freundschaft an den Tag legen und auch richtig zu überzuegen wissen.
Das Buch ist relativ überschaubar mit einer Länge von knapp 400 Seiten. Aber in diesen Seiten ist derart viel zu finden, dass ich wirklich richtiggehendes Popcornkino im Kopf hatte. Ich bin wirklich begeistert! Wir haben in diesem Buch alles, was Fans von Urban-Fantasy glücklich macht: Spannung, Magie, Rätsel und Freundschaften!
Gerade gegen Mitte des Buches weckt die Geschichte eine Assoziation in mir, die den Roman bei mir auf die nächste Ebene gehoben hat: Die Reíhe bekommt einen Vibe, wie ich sie von der “Peter Grant”-Reihe kenne.
Mein persönliches Highlight und mein Comic-Relief der Herzen ist allerdings der Hund Shakespeare, der mir mehr als nur einmal ein gewisses Lächeln beim Lesen auf die Lippen gezaubert hat.
Fazit:
Ein wirklich fantastisch gutes Buch, was mir viel Spaß bereitet hat. Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher des Autoren anschauen.

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