von Margaret Atwood
Eine wegweisende Dystopie, Spannung pur und gleichzeitig ein aktueller Gesellschaftsroman


Was soll man zu diesem Meisterwerk der Dystopie wohl noch sagen bzw. schreiben? Nicht erst seit der gleichnamigen TV-Serie ist dieser Roman fest in der modernen Popkultur verankert.
Dennoch habe ich es erst jetzt, nach all den Jahren geschafft, mich mit diesem Buch zurückzuziehen und in diese Welt, die mehr mit unserer heutigen Zeit gemein hat, als ich dachte.
Atwood erschafft hier eine Zukunftsversion, die fast schon besorgniserregend nah’ an der Realität ist. In Form von Rückblicken erfahren wir auf welche Art die Gesellschaft sich veränderte und zu diesem totalitären Regime wurde, dass fruchtbare Frauen dazu zwingt sich monatlich vergewaltigen zu lassen, in der Hoffnung, dass sie irgendwann zu einem Brutkasten werden könnten.
Frauen verlieren alles, sind bis auf wenige Ausnahmen gesellschaftlich kaum bis nichts mehr wert…… und alle diese Schritte wirken so realistisch und besorgniserregend wahr, dass man sich wirklich vorstellen kann, DAS kann genauso passieren.
Auch die Charaktere zeigen uns die verschiedensten Arten und Weisen, wie sich die Individuen in die neuen Gesellschaftsnormen eingegliedert haben.
Ganz ehrlich: Ich habe lange gesucht, aber ich konnte nichts finden, was mich an dem Buch stören würde. Auch das Ende von dem ich weiß, dass es viele nicht sooooo gelungen fanden, fand ich sehr gelungen und für mein Empfinden grandios!
Fazit:
Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur und ein Spiegel der Gesellschaft, eingebettet in ein Szenario, von dem ich hoffe, dass es niemand erleben werden wird.

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