Das St. Alex – Nachtleuchten

von Anne Lück

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Bewertung:

Dieses Buch ist einfach Zucker!

Zusammenfassung laut Amazon:

Nachts der Job im Krankenhaus, tagsüber Familien-Chaos – Samira hat absolut keine Zeit für die Liebe. Oder?

»Das St. Alex – Nachtleuchten« ist der erste Liebesroman einer romantischen neuen New-Adult-Reihe um drei junge Krankenschwestern in Berlin.

Samira hat keine Zeit für die Liebe: Neben ihrem Job auf der Kinder-Palliativstation des Berliner St.-Alex-Krankenhauses hat sie alle Hände voll damit zu tun, sich um ihre drei jüngeren Brüder zu kümmern. Ihre Mutter ist dazu offenbar nicht in der Lage. Deshalb übernimmt Sami auch so oft wie möglich Nachtschichten, um tagsüber für ihre Familie da zu sein. 

Der junge Arzt Louis hingegen zieht nach einem späten Feierabend gern noch durch die Berliner Clubs. Jemand wie er passt überhaupt nicht in Samis Leben, findet sie. Aber dann kommen die beiden bei einer gemeinsamen Nachtschicht dem seltsamen Fall einer jungen Patientin auf die Spur – und einander näher …

Die romantische neue New-Adult-Reihe von Anne Lück erzählt die Geschichten von drei jungen, miteinander befreundeten Krankenschwestern in Berlin. Im zweiten Liebesroman der Reihe, »Das St. Alex – Tagmond«, fängt Samis Freundin Tessa auf der Kinderonkologie-Station an und muss feststellen, dass nicht alles im Leben ihren Pläne folgt – schon gar nicht die Liebe.

Meine Meinung:

Hier haben wir wieder so einen Fall: Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, als ich zu diesem Buch gegriffen habe, aber ich habe einfach so viel mehr beklommen. Eigentlich wurde nur mein “Grey’s Anatomy”-Fanherz angesprochen, denn Romance in einem Krankenhaus trifft bei mir schon irgendwie immer ins Schwarze.

Auch, wenn das Jahr gerade erst begonnen hat, kann ich schon sagen, dass diese Reihe für mich ein Highlight sein wird. Der Schreibstil von Anne Lück hat es geschafft mich komplett in die Geschichte zu holen, ich konnte teilweise sogar den typischen Geruch von Desinfektionsmittel in der Luft riechen! Samira und Luis sind irgendwie ein typisches Pärchen für eine Geschichte in diesem Genre und dennoch irgendwie auch so viel mehr. Beide sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich, dass sie auch im zweiten Band mindestens erwähnt werden (ich bin aktuell schon bei Seite 58) und hoffe, dass ich als Leser noch mehr erfahre, wie es mit den beiden weitergeht.

Natürlich möchte ich auch in dieser Rezension nicht zu viel spoilern, werde es aber zumindest charakterlich ein wenig machen müssen: Die Beziehung zwischen Samira und ihren Brüder hat mir ein richtiggehend warmes Gefühl in der Brust besorgt, denn als Einzelkind kann ich diese Bindung nur theoretisch nachvollziehen. Anne Lück – und auch Samira – ist es aber gelungen mich einen Teil dieser Familienbande werden zu lassen, weswegen ich gerade den kleinen Maxi gar nicht gehen lassen wollte, als die letzten Seiten des Buches näher rückten. Auch die Sache mit der toxischen Beziehung zu einem Elternteil hat mich sehr mitgenommen, steckte ich doch selbst viele Jahre in einer solchen Situation fest.

Doch auch der männliche Part in der Beziehung wusste zu überzeugen. Luis hat Macken, die ich sehr realistisch finde und mir auch den ein oder anderen entnervten Schnauber haben entweichen lassen. Doch sein Herz ist ja sowas von am rechten Platz! Gerade ein gewisser Twist gegen Ende des Buches hat mich fast schon dazu gebracht ein kleines Tränchen zu verdrücken.

Doch auch die Schicksale der jungen Patientinnen und Patienten im St. Alex kommen hier nicht zu kurz und auch hier gab es den ein oder anderen Handlungsstrang, der mich einfach komplett von dieser Geschichte überzeugt hat.

Fazit:

Ein wirklich tolles Buch, welches mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Band 2 ist schon begonnen. Mehr muss man glaube ich nicht sagen.


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