von Karsten Dusse

Bewertung: 3/5
Leider ein wenig schwächer
Zusammenfassung laut Amazon:
Wenn die Vergangenheit deines Therapeuten deiner Zukunft im Weg steht, ist es Zeit, im Hier und Jetzt zu leben
Björn Diemel will reden: sowohl über die Einschulung seiner Tochter als auch über das Tantra-Seminar, das er aus Versehen mit seiner Ex-Frau besucht hat. Leider hat ein Unbekannter Björns Achtsamkeitstrainer, Joschka Breitner, krankenhausreif geprügelt – bei dem Versuch, dessen Tagebuch an sich zu bringen. Björn entwendet kurzerhand selbst die Aufzeichnungen seines Therapeuten und macht sich auf die Suche nach dem Täter. Als er entdeckt, dass Joschka Breitner in den frühen 1980er Jahren ein Anhänger Bhagwans war, wird das Tagebuch das Ticket zu einer Reise in die Kinderstube der Achtsamkeit. Der Weg führt nach Indien und in die USA, zu Lebensfreude und Todesgefahr, zu zeitlos erhellenden Weisheiten und den ganz normalen Abgründen der menschlichen Seele.
Meine Meinung:
Ich denke, dass die Bewertung es schon ein wenig verrät: Leider fand ich den vierten Band der Serie um Björn Diemel nicht mehr so gut, wie die ersten drei Bände.
Ich hatte es bereits in meiner letzten Rezension angedeutet, dass ich befürchte, dass die Reihe so langsam ihren Zenit überschritten hat. Wobei ich jetzt auch ganz ehrlich sagen muss, dass ich hier eindeutig auf sehr hohem Niveau jammere. Das Buch ist immer noch meilenweit besser als viele Bücher aber der Vergleich macht es halt leider nicht einfach. In diesem Band rutscht der Fokus ein wenig vom eigentlichen Protagonisten weg und fokussiert sich auf die Hintergrundgeschichte des Achtsamkeitstrainers, der irgendwie ja auch für die ganze Geschichte mitverantwortlich ist: Joschka Breitner.
Generell ist der Humor immer noch auf den Punkt und die Charaktere wirklich sehr gut gelungen. Nur leider ist die Geschichte mittlerweile doch ein wenig „over the top“, wie man so schön sagt. Auch, habe ich ehrlicherweise nicht verstanden, warum ausgerechnet Joschka Breitner so in den Fokus gestellt wurde. Andere Charaktere fände ich viel spannender. Was ist beispielsweise mit Björns Ex-Frau, die gerade am Ende des dritten Teiles doch ein bisschen mehr in die Handlung eingegriffen hat, als in den vorigen zwei Büchern.
Fazit:
Auch, wenn es nicht so wirken könnte, war das Buch durchaus unterhaltend und ich werde sehr wahrscheinlich auch den fünften Band zeitnah lesen.

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