Serientipp:

Goodwitch – Staffel 1

Absolute Feelgood-Serie mit einem Hauch “Mystery”

Okay. Ich muss ganz ehrlich sein: Ich habe eine komplett andere Handlung erwartet, als ich den Titel der Serie gesehen habe. Auch, wenn es nicht unbedingt Charmed sein musste, dachte ich schon an solche Dinge, wie Rituale, Zaubersprüche und und und.

Bekommen habe ich eine Serie, die schnell klar machte, dass es hier nicht um Verwünschungen oder Dämonenkämpfe gehen wird, sondern eher die Magie des Alltags. Die Protagonistin, Cassie Nightingale, möchte das Bed&Breakfast wieder eröffnen. Kurz vor der Eröffnung zieht der neue Nachbar, Sam Radford, mit seinem Sohn, Nick, ein. Sam ist frisch geschieden und mit seinem Teenagersohn von New York angereist. Die Stadt, Middleton, in der die Serie spielt, ist eine klassische amerikanische Kleinstadt. Das Leben spielt sich primär im Bistro ab und eine eventuell auftauchende Kaffeehauskette ist DAS Thema schlechthin.

Wo hier die Magie bleibt? Cassie hat eine ganz besondere Gabe: Sie hat immer das richtige Empfinden, wann sie Menschen an einen besonderen Ort schicken sollte, damit diese über die Lösung für ihre Probleme stolpern. Manchmal sind es Gegenstände, manchmal auch andere Personen.

Es ist wirklich eine klassische „Feelgood-Serie“, die wir hier verfolgen. Es gibt nicht die eine Handlung, die sich auftut und geklärt werden muss. Es ist eher so, dass man sich mit einer Tasse Tee oder Kakao auf die Couch verdrücken möchte und sich diese Serie dafür einverleibt. Sie macht einem einfach gute Laune und ein wohliges Gefühl im Bauch.

Dennoch hätte ich mir zwischendurch schon ein bisschen mehr aktive Magie gewünscht. Diese reine Intuition, die die Sachen geklärt hat, war mir einfach ein bisschen zu wenig. So ein Kerzenritual hätte da schon sein dürfen.

GoodWitch ist ursprünglich ein TV-Film Franchise aus dem Hause Hallmark. Die Filme muss man aber nicht gesehen haben, damit man der Handlung folgen kann. Alle erforderlichen Informationen werden in Gesprächen erörtert.

Fazit:

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und werde sicherlich meinen Teekonsum in die Höhe treiben in den nächsten Wochen.


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