von Albert Uderzo & René Goscinny

Bewertung: 5/5
Das wohl bekannteste Rennen der Welt
Inhaltszusammenfassung laut Amazon:
Nachdem die Römer der Versuche, das Dorf der unbeugsamen Gallier einzunehmen, überdrüssig geworden sind, beschließen sie, eine Palisade um das Dorf zu bauen und die Gallier einzuschließen.
Doch natürlich lassen unsere Helden diese Einschränkung ihrer Freiheit nicht auf sich sitzen und Asterix schlägt den Römern eine Wette vor: Trotz der Belagerung wird er das Dorf verlassen und eine Tour durch Gallien machen. Als Beweis des Erfolgs seiner Reise wird er aus jeder Region eine Spezialität mitbringen.
Doch neben kulinarische Spezialitäten treffen sie auch zum ersten Mal einen kleinen Hund, der in diesem Album noch keinen Namen hat, aber in allen zukünftigen Bänden besonders Obelix (und uns allen) ans Herz wachsen wird…
Meine Meinung:
Hallo, mein Name ist Marc und ich bin wohl süchtig nach lustigen Galliern. Fragt mich nicht wieso, aber auf einmal hatte ich schon wieder Bock mein aktuelles Buch liegen zu lassen, über mein Regal zu schauen und mir einen weiteren Band der wohl erfolgreichsten europäischen Comic-Reihe der Welt hinter die Birne zu hauen. Gelesen hatte ich die Geschichte dann auch in einem Rutsch und war mal wieder sehr angetan von der gelungenen Geschichte um Asterix und Obelix.
Die Römer beziehungsweise Julius Cäsar schicken mal wieder einen Neuen in die gallische Provence, der natürlich nicht wahrhaben möchte, dass dieses kleine Dorf solch ein großes Problem sein soll. Um zu beweisen, dass auch eine Wand, die Gallier nicht aufhalten kann, wettet Asterix, dass er eine Tour durch ganz Frankreich machen wird. Als Beweis für die Tour wird er in jeder Station kulinarische Köstlichkeiten besorgen und mit in das Dorf bringen.
Mal ehrlich: Normalerweise versuche ich Spoiler ja immer zu vermeiden. In diesem Fall dürfte aber natürlich jedem klar sein, wie diese Wette ausgeht. Natürlich ist es in diesen Büchern schwierig von Charakterentwicklungen zu sprechen, haben wir hier ja durchaus ein wenig den „Bibi Blocksberg“ – Effekt, den wir beobachten können: Auch, wenn wir durchaus Anspielungen und Verweise auf vorhergehende Ausgaben erhalten, läuft die Zeit im gallischen Dorf nicht wirklich weiter. Aber genau das macht in meinen Augen auch den Reiz der Comics ein wenig aus. Besonderheit in diesem Buch war aber, dass wir eine explizite Erwähnung eines vorhergehenden Bandes haben, genauer gesagt wird darauf hingewiesen, dass sich seit Die goldene Sichel sich nichts in Lutetia verändert habe.
Fazit:
Auch dieser Band war wieder mal richtig gut und hat total Spaß gemacht. Und wie wir ja alle wissen, gibt es keine bessere historische Quelle als Asterix-Comics. Daher: ohne den gallischen Krieger hätten wir heute nicht das erfolgreichste Fahrrad-Rennen der Welt …

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