Die kürzeste Geschichte Deutschlands von James Hawes

Inhaltszusammenfassung laut Amazon:
Auf 250 Seiten einmal durch 2000 Jahre deutscher Geschichte: Überzeugend und souverän führt James Hawes von den alten Römern bis in die Gegenwart. Eine große Tour durch die Jahrhunderte, die in einer leidenschaftlichen Hommage an die Bundesrepublik endet.
Der Sieg gegen die Römer im Teutoburger Wald, die barbarische Grausamkeit des Dreißigjährigen Kriegs, der Aufstieg des militaristischen Preußens im 18. Jahrhundert ― wie Blitzlichter scheinen diese historischen Ereignisse in James Hawes’ fulminantem Parforceritt durch die deutsche Geschichte auf. Die alles beherrschende Frage, die sich wie ein roter Faden durch die Seiten zieht: Gehört das Herzstück Europas zum Westen oder zum Osten? Für Hawes ist klar, dass dieses Land zum Westen zählt. Die Bundesrepublik, so wie wir sie kennen, sieht er in der Tradition des wahren, historischen Deutschlands, dem Staatshörigkeit, puritanischer Eifer und narben gesichtiger Militarismus stets fremd waren. Hawes ist sich sicher: Deutschland ist heute »Europas größte Hoffnung«.
Meine Meinung:
ch bin ja nun wirklich ein Fan von Geschichte und so war mir sehr schnell klar, dass ich dieses Buch einmal genauer anschauen sollte. Oft wurde es mir auch empfohlen. Aber wie das dann so oft ist: Was man nicht direkt macht, hat man dann auch oft vergessen.
Vor einigen Wochen dann habe ich dieses Buch in einem öffentlichen Bücherschrank entdeckt und natürlich dann direkt mitgenommen. Nun zum Offensichtlichen: Der Titel des Buches ist wirklich Programm. 2000 Jahre (deustcher) Geschichte auf gerade einmal ca. 350 Seiten zu bringen, muss einem auch erstmal gelingen. Doch dadurch ist es leider auch manchmal soweit gekommen, dass die Zusammenhänge und Hintergründe nicht mehr ganz so rübergekommen sind. Bitte nicht falsch verstehen: Es ist jetzt wirklich nicht so, dass man nichts mehr verstanden hätte, aber mein doch recht fundiertes historisches Wissen, hat mir dann an einigen Stellen doch eher geholfen. Das war dann aber auch schon der einzige Negativpunkt.
Generell ist es zum Einen sehr spannend gewesen in den Blick von “außen” einzutauchen. Zumindest ist mir kein anderes Buch eines nicht Deutschen über deutsche Geschichte bekannt (Tipps werden gerne angenommen ). Hawes’ Schreibstil lässt das Buch sehr flüssig lesen und mich als Leser richtig eintauchen.
Der Lauf der deutschen Geschichte wird sehr fließend und anschaulich erzählt, alle wichtigen Stationen sind erwähnt worden.
Fazit:
Ein Muss für alle Fans von Geschichte und alle, die es werden wollen. Generell würde ich mir wünschen, dass auch Schülerinnen und Schüler das Buch mal lesen sollten.
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